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Bergtour

Brandneu und gesichert: Der „Del Berghem”-Weg: Foci - Laste Basse - Berghem - San Martino

· 1 Bewertung · Bergtour · Garda Trentino
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Garda Trentino Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ausblick vom Weg aus in Richtung Dom
    / Ausblick vom Weg aus in Richtung Dom
    Foto: APT Garda Trentino, Garda Trentino
  • Startpunkt vom Weg
    / Startpunkt vom Weg
    Foto: APT Garda Trentino, Garda Trentino
  • Der Wanderweg "del Berghem" im Wald
    / Der Wanderweg "del Berghem" im Wald
    Foto: B. Angelini, Garda Trentino
  • Der Wasserfall "Ert"
    / Der Wasserfall "Ert"
    Foto: B. Angelini, Garda Trentino
  • Pic-Nic Bereich den Weg entlang
    / Pic-Nic Bereich den Weg entlang
    Foto: APT Garda Trentino, Garda Trentino
  • Campi
    / Campi
    Foto: APT Garda Trentino, Garda Trentino
  • / Das Dorf Campi
    Foto: B. Angelini, Garda Trentino
200 400 600 800 1000 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5

Der Weg, der im Mai 2017 eingeweiht wurde, schlängelt sich an den Hängen der Rocchetta und des Monte Tombio empor und schafft so eine Verbindung zwischen Riva del Garda und der archäologischen Ausgrabungsstätte San Martino.

schwer
4,8 km
2:30 h
723 hm
84 hm

Der Weg führt durch das Gamella-Tal hinauf, eine wenig besuchte, aber mehr als eindrucksvolle Gegend im Garda Trentino. Einige Passagen sind mit Metallseilen und Stufen gesichert, weshalb der Weg als EE-Route eingestuft und somit erfahrenen Wanderern vorbehalten ist.

Autorentipp

Der Weg endet bei der Ausgräbungsstätte San Martino, einem der bedeutensten des Garda Trentino. 
Auf einem kleinen, von geschnitzten Holzfiguren gesäumten Waldweg, gelangen Sie zum oberen Teil des Areals, wo man eine Kultstätte aus vorrömischen Zeiten (3. bis 1. Jhdt. v. Chr.) besichtigen kann. Diese wurde Mitte des 1. Jhdt. v. Chr. in ein römisches Heiligtum (1. Jhdt. v. Chr. - 4. Jhdt. n. Chr.) verwandelt und um eine „Monumentaltreppe“ ergänzt, die noch heute beschritten werden kann. Das Gebäude erhob sich steil über dem Berg und den darunterliegenden Dörfern und bot einen atemberaubenden Ausblick. Nach einigen Minuten Fußweg gelangen Sie zu den Überresten eines Dorfs, das im 8. Jahrhundert infolge eines Brands von seinen Bewohnern verlassen wurde. Hier kann man noch heute die Ruine einer kleinen, dem Heiligen Martin geweihten Kirche (8. - 18. Jahrhundert) ausmachen. 

outdooractive.com User
Autor
Valentina Bellotti
Aktualisierung: 14.06.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
764 m
Tiefster Punkt
117 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Alle Angaben in dieser Informationsbroschüre unterliegen regelmäßig Änderungen, weshalb keine der Angaben einen Absolutheitsanspruch erhebt. Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten können leider nicht gänzlich vermieden werden, da sich die Umweltbedingungen und klimatischen Verhältnisse ständig verändern. Daher übernehmen wir keinerlei Haftung für etwaige Änderungen, denen sich der Nutzer gegenübersieht. Es wird allerdings dringend empfohlen, vor jeder Wanderung Informationen über den Zustand der Wege und Örtlichkeiten sowie über die Umwelt- und Wetterbedingungen einzuholen.

Ausrüstung

Bergtouren verlangen nach spezieller Kleidung und Ausrüstung. Auch auf eher kurzen und einfachen Wanderungen sollten Sie immer alles Notwendige dabei haben, um keine bösen Überraschungen zu erleben und für den Fall der Fälle, zum Beispiel plötzliche Gewitter oder ein abruptes Formtief vorbereitet zu sein.

Was Sie auf Trekkingtouren in den Bergen auf jeden Fall dabei haben sollten?

In den Rucksack gehören (für Eintagestouren empfiehlt sich normalerweise ein Rucksack mit 25-30 Liter Stauraum):

  • Trinkflasche (1 l)
  • Proviant (zum Beispiel energiereiche Snacks wie Trockenfrüchte oder Schokolade)
  • Erste-Hilfe-Set
  • Windjacke
  • Fleecepulli
  • T-Shirt und Socken zum Wechseln (am besten in einem Plastikbeutel verpackt)
  • eine lange Hose (diese sollten Sie zumindest im Rucksack dabei haben)
  • Mütze
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Handschuhe
  • Notfall-Pfeife
  • Notfall-Rufnummer: 112

Zum Weg und zur Jahreszeit passendes Schuhwerk. Viele der Wege sind uneben und holprig. Die Schuhe sollten daher über den Knöchel reichen, um guten Halt zu bieten und vor Zerrungen und Verstauchungen zu schützen. Gerade Grashänge, Felsplatten oder steile Wege können ohne passendes Schuhwerk bei Nässe schnell zu gefährlichen Rutschflächen werden.

Und natürlich nicht zu vergessen... 
... eine Fotokamera, mit der Sie Ihre Tour auf Bildern verewigen. So können Sie das einmalige Panorama, das Sie in jedem Winkel des Garda Trentino genießen können, auch als Souvenir mit nach Hause nehmen. Wenn Sie Ihre Erinnerungen mit uns teilen möchten: Hashtag #GardaTrentino.

Weitere Infos und Links

  • Der GPX-Track wurde freundlicherweise vom Tridentiner Alpenverein SAT bereitgestellt. Alle Tracks zu den SAT-Wanderwegen im Trentino können zur privaten Nutzung von der Seite www.sat.tn.it heruntergeladen werden (Webseite auf Italienisch).
  • Für weitere Informationen über Routen, Wander-Service (Berghütte, Geschäfte, etc.) und Unterkünfte für Wanderer:  APT Garda Trentino - Tel. +39 0464 554444 - www.gardatrentino.it

Start

Riva del Garda - San Giacomo (117 m)
Koordinaten:
Geographisch
45.896081, 10.835013
UTM
32T 642354 5084138

Ziel

Ausgräbungstätte San Martino

Wegbeschreibung

Vom Ortsteil San Giacomo aus (nördlich von Riva del Gardas Ortszentrum), nehmen Sie die Straße, die linkerhand bergan führt. An dieser Stelle befindet sich eine Tafel des Claudio Fedrizzi-Wegs mit Widmung. Weiter geht es links. Nach einem steilen Anstieg erreichen Sie den geschichtsträchtigen Ort Foci. Eine Brücke führt über die Albola-Schlucht: Hier verlassen Sie den Weg, der zur Kirche Santa Maria Maddalena führt, und gehen rechts mithilfe von Metallseilen, Stufen und Griffen den abschüssigen Rocchetta-Hang hinauf.
Die Route bietet einen schwindelerregenden Ausblick auf das Albola-Tal und führt, nach einer kurzen Passage mit Eisenseil, zu  dem spektakulären, aber kaum bekannten Wasserfall Ert. Über zwei Holzstege erreichen Sie die andere Talseite, an den Hängen des Monte Tombio.  Ein bequemer Saumpfad bringt Sie mitten in einen Wald, bis zu einem mit Metallseilen gesicherten Einschnitt. Hier sehen Sie bereits das Dorf Campi. Die Route verläuft dann meist eben bis nach Zumiani; sie passieren die Häuser und überqueren die Hauptstraße, bis Sie rechts über eine steile unbefestigte Straße hinauf zur archäologischen Ausgrabungsstätte San Martino gelangen.

Von dort aus führen zwei Wege zurück nach Riva: Entweder Sie gehen hinab nach Campi und nehmen den Sentiero della Pinza, oder aber Sie gehen weiter bis zur Grassi-Alm und dann zur Nino Pernici-Hütte. Ganz in der Nähe der Malga Grassi lädt auch die Capanna Grassi zu einem Einkehrschwung bei köstlichen traditionellen Gerichten ein.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Riva del Garda ist mit den anderen Zentren des Garda Trentino mit lokalen Büssen verbunden. 
Info und Fahrzeiten: www.gardatrentino.it  

Vom Zentrum braucht man ungefähr 20 Gehminuten bis zum Wegstart. 

Anfahrt

Anreise an den nördlichen Gardasee / Garda Trentino; www.gardatrentino.it 

Parken

Freier Parkplatz in San Giacomo

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  • Die Wanderkarte Garda Trentino kann in den Informationsbüros in Riva del Garda, Arco und Torbole erworben werden. Die Karte ist auch online bestellbar

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Bewertungen

4,0
(1)
Manfredo C. Frei
25.09.2017 · Community
Schöne Tour abseits der "großen Bekannten" Die Tour verläuft mehr oder weniger im Schatten, ist also auch bei Hitze gut geeignet. Die Zeitangabe von 02:30 Stunden ist seeehr großzügig bemessen, denke die meisten sportlichen Wanderer sollten unter 2 Stunden auskommen. Zurück gibt es eine Alternative über den Sentiero Della Pinza, den haben wir aber leider nicht gefunden, da der auf unserer Karte leider nicht eingezeichnet war. Daher den Rückweg vorher checken, somit wär's ein schöner Rundweg. Für kleine Kinder eher nicht geeignet, da zumindest im ersten Drittel durchgehend Absturzgelände, wenn auch einem der Weg recht einfach erscheint bzw auch ist. Einmal "Hans kuck in die Luft" könnte hier schon ein trauriges Ende nehmen.
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Montag, 25. September 2017 19:52:51
Foto: Manfredo C. Frei, Community
Montag, 25. September 2017 19:53:11
Foto: Manfredo C. Frei, Community
Montag, 25. September 2017 19:53:29
Foto: Manfredo C. Frei, Community
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
4,8 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
723 hm
Abstieg
84 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich geologische Highlights

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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