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Der Radweg Mori – Riva del Garda, vom Etschtal zum Gardasee

Radfahren · Gardasee
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Garda Trentino Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Radweg am Loppiosee
    / Der Radweg am Loppiosee
    Foto: Foto archivio Provincia Autonoma di Trento di Nicola Angeli fotografo, Garda Trentino
  • Die Lokalbahn MAR (Mori - Arco - Riva). Im Hintergrund der Loppiosee
    / Die Lokalbahn MAR (Mori - Arco - Riva). Im Hintergrund der Loppiosee
    Foto: Wikipedia
  • Der Radweg neben Passo San Giovanni
    / Der Radweg neben Passo San Giovanni
    Foto: Foto archivio Provincia Autonoma di Trento di Nicola Angeli fotografo, Garda Trentino
  • Der Radweg am See
    / Der Radweg am See
    Foto: Promovideo, Garda Trentino
  • Die Radwegbrücke in Torbole, über den Sarca
    / Die Radwegbrücke in Torbole, über den Sarca
    Foto: Patrizia N. Matteotti, Garda Trentino
  • Die Radwegbrücke in Torbole
    / Die Radwegbrücke in Torbole
    Foto: APT Garda Trentino, Garda Trentino
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 16

Ein einfacher Radweg, der von Mori, im Vallagarina, bis an das Nordufer des Gardasees, nach Riva del Garda führt.

mittel
16,8 km
1:27 h
164 hm
259 hm

Der Radweg Mori-Torbole sul Garda ist Teil des Radwegs, der vom Brenner aus bis nach Verona führt und besser unter dem Namen „Ciclopista del Sole” bekannt ist. Die Route ist der italienische Beitrag zu einem europaweiten Projekt, das die Schaffung einer Radverbindung vom Nordkap bis nach Malta anstrebt.

Abseits der Hauptachse bietet dieser Radweg aus dem Norden kommenden Bikern die Möglichkeit, bequem die Ufer des Gardasees zu erreichen. Von Vallagrina aus geht es hinauf Richtung San Giovanni-Pass und dann in das Garda-Becken hinunter. Ziel ist Torbole sul Garda. Die Fahrt von einem Tal ins andere geht mit einem Wechsel der Landschaften einher:  das Etschtal mit seinen Weingärten wird gefolgt vom Biotop rund um den Loppiosee, während das Nordufer des Gardasees von steilem Gebirge geprägt ist.

Die Tour selbst weist keine besonders schwierigen Stellen auf, mit Ausnahme des Anstiegs zum San Giovanni-Pass (287 m), und ist für alle geeignet, die sich regelmäßig auf ihren Sattel schwingen.

 

Autorentipp

  • Passo San Giovanni - Torbole s/G: nachmittags starker Wind aus Süden (Ora)
outdooractive.com User
Autor
Valentina Bellotti
Aktualisierung: 22.10.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
277 m
Tiefster Punkt
62 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

 

  1. Überprüfen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig, vor allem dann, wenn es Sie schon seit Jahren auf Ihren Touren begleitet.
  2. Machen Sie sich sichtbar! Warnwesten (oder reflektierende Hosenträger) sind im Tunnel und nach Sonnenuntergang auf Landstraßen Pflicht.
  3. Tragen Sie immer einen Helm.
  4. Stellen Sie sicher, dass die Vorder- und Rückleuchten Ihres Fahrrads funktionieren.
  5. Zeigen Sie mithilfe einer Armbewegung rechtzeitig einen Spurwechsel oder Ihre Abbiegeabsicht an und kontrollieren Sie, dass sich kein Fahrzeug hinter Ihnen nähert.
  6. Benutzen Sie keine Kopfhörer oder Ohrstöpsel. Auf der Straße ist vollste Aufmerksamkeit gefragt!
  7. Beachten Sie die Verkehrsschilder: Halten Sie an Ampeln an und fahren Sie nicht in Gegenrichtung.
  8. Wenn Sie in der Gruppe unterwegs sind, fahren Sie immer hintereinander.
  9. Sie haben eine Klingel am Rad, also verwenden Sie sie, um Fußgänger auf sich aufmerksam zu machen. Meiden Sie Gehwege und schieben Sie das Fahrrad, wenn nötig.
  10. Fahren Sie stets auf dem Radweg, wenn es einen gibt. Das dient nicht nur Ihrer eigenen Sicherheit, sondern ist auch Pflicht gemäß der Straßenverkehrsordnung.

Anmerkungen:

  • Gemäß der Provinzverodnung bleiben die Radwege in Trentino normalerweise vom 15. November bis 15. April geschlossen, mit Ausnahme der Fahrradwege im Etschtal und Unteren Sarcatal / Garda Trentino, wo das Fahrverbot nur bei Eisglätte oder Schneefall besteht
  • Zwischen dem San Giovanni-Pass und Torbole müssen Radfahrer am Nachmittag mit dem Ora rechnen, dem berühmten Südwind, der hier sehr regelmäßig weht. Es gilt erhöhte Vorsicht.

 

Alle Angaben in dieser Informationsbroschüre unterliegen regelmäßig Änderungen, weshalb keine der Angaben einen Absolutheitsanspruch erhebt. Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten können leider nicht gänzlich vermieden werden, da sich die Umweltbedingungen und klimatischen Verhältnisse ständig verändern. Daher übernehmen wir keinerlei Haftung für etwaige Änderungen, denen sich der Nutzer gegenübersieht. Es wird allerdings dringend empfohlen, vor jeder Wanderung Informationen über den Zustand der Wege und Örtlichkeiten sowie über die Umwelt- und Wetterbedingungen einzuholen.

Weitere Infos und Links

  • Auf dem Streckenabschnitt, der am Loppio-See entlangführt, verläuft der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Mori-Arco-Riva (MAR), die zwischen den Jahren 1891 und 1936 in Betrieb war. Besonders sehenswert ist die Mauer hinter dem Wald am Seeufer, auf welcher damals die Bahntrasse verlief.
  •  Für weitere Informationen über Routen, Fahrrad-Service (Verleih, Workshops, Geschäfte, etc.) und Unterkünfte für Radfahrer: 
    APT Garda Trentino - Tel. +39 0464 554444 - www.gardatrentino.it

Start

Mori (161 m)
Koordinaten:
Geographisch
45.851745, 10.994605
UTM
32T 654858 5079510

Ziel

Riva del Garda

Wegbeschreibung

Die Route geht direkt vom Radwanderweg des Etschtals ab, und zwar auf Höhe Rovereto Sud über den Montedison-Kanal, direkt hinter dem ENEL-Staudamm von Mori. Sie befinden sich nun auf offenem Gelände. Nach einem kurzen Anstieg auf einer Straße mit gemischtem Verkehr erreichen Sie die Ortsteile Seghe Ultime e Seghe Prime.

Nach ca. 700 Metern gelangen Sie zur Strada Statale SS240. Biegen Sie links auf die Zufahrtsstraße zur kleinen Wohnsiedlung neben der Strada Statale ab und folgen Sie den Schildern, bis Sie nach wenigen Minuten den geschützten Radweg erreichen, der um die Sportanlage von Mori herumführt.

Nach der Unterführung unter der Strada Statale hindurch erwartet Sie ein kurzer, steiler Anstieg bis in das Wohngebiet von Mori, in dessen Ortszentrum eine Fußgänger- und Fahrradzone geschaffen wurde. Nach der Ortschaft Mori führt die ausgeschilderte Route auf die Strada Statale 240 bis zu einer Kreuzung. Beim Überqueren der vielbefahrenen Kreuzung ist große Vorsicht gefragt.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Statale bringt Sie eine verkehrsreiche Straße zur Abzweigung nach Sano; hier fahren Sie rechts auf den Radweg, der am Canale Rio Cameras entlangführt, und dann durch ein Wein- und Mais-Anbaugebiet. Nach ca. 3 km erreichen Sie den kleinen Ortsteil Loppio.

Die Strecke verläuft nun an der Strada Statale 240 entlang. Hier verengt sich das Tal zusehends zwischen den Bergen und gibt nach und nach den Blick auf Loppios typisch sumpfige Vegetation frei. Der Radweg säumt den See und führt dann in ein kleines Waldstück hinein, nach dem es bergauf geht. Nur noch wenige hundert Meter bergauf trennen Sie nun vom San Giovanni-Pass, der als Grenze zwischen den beiden Tälern gilt.

Es folgt ein abwechslungsreicher Streckenabschnitt, der Sie in stetigem Auf und Ab, über Kurven und Kehren, bis in die Ebene von Nago hinabführt, die auch als natürlicher „Balkon über dem Gardasee” bekannt ist.

Der geschützte Streckenabschnitt endet bei einem Rastplatz im Schatten beeindruckender Akazien, der mit seinen Picknicktischen und -bänken zu einer Verschnaufpause einlädt. Weiter geht es dann über enge Feldwege, vorbei an Wein- und Gemüsegärten in Richtung der Ortschaft Nago. Hinter Nago fahren Sie links auf die alte Straße (Vorsicht: Mischverkehr!), die Sie auf einer wunderschönen Panoramaabfahrt kerzengerade auf den kleinen Platz mitten im Zentrum von Torbole bringt.

Im Zentrum von Torbole angekommen geht es Richtung Riva del Garda weiter. Der gepflasterte Weg säumt die Strände des Gardasees. Vor allem im Sommer ist es hier aufgrund der Touristenmassen ratsam, das Fahrrad zu schieben.

Dort, wo der Wildbach Sarca in den See mündet, überqueren Sie den Steg. Vom gegenüberliegenden Ufer aus fahren Sie weiter in nördliche Richtung auf dem Radwanderweg „Torbole – Sarche”, auf dem Sie die Talsenke mit ihren unterschiedlichen Örtchen durchfahren, bis Sie nach Sarche gelangen.

Folgt man der Route in Richtung Riva del Garda, kann man die Panoramastrecke steil über dem Gardasee genießen, die am Straßenrand zwischen den beiden Tunnel verläuft, bevor man schließlich den Hafen San Nicolò erreicht. Nach dem Hafen fahren Sie erneut auf den Radweg, der noch für 1 km an der Küste entlang verläuft, bis Sie den Zusammenfluss der Wildbäche Albola und Varone im Ortsteil Punta Lido erreichen.

Hier teilt sich die Route in zwei Richtungen: die eine Strecke lässt den See hinter sich und folgt dem Varone für ca. 1 km, die andere hingegen folgt dem Seeufer für ca. 200 m bis zum Stadtpark von Riva del Garda, wo die imposante „Rocca” mit ihrem Burggraben zu einer Besichtigung einlädt.

Der nachfolgende Streckenabschnitt schlängelt sich am Wildbach Varone entlang und führt bis in die gleichnamige Ortschaft.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Man kann verschiedene Orte auf der Strecke des Radwegs im Garda Trentino mit den lokalen Büssen erreichen. 
Mori ist mit der Buslinee Riva - Rovereto - Trento erreichbar. 
Infos und Fahrzeiten: www.gardatrentino.it 

Mori ist außerdem mit dem Zug erreichbar. Haltestelle Mori (Regionallinien) oder Rovereto (Hauptlinien).

Anfahrt

Anreise an den nördliche Gardasee / Garda Trentino: www.gardatrentino.it 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  •  Die Bikekarte Garda Trentino kann in den Informationsbüros in Riva del Garda, Arco und Torbole erworben werden. Die Karte ist auch online bestellbar

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,8 km
Dauer
1:27 h
Aufstieg
164 hm
Abstieg
259 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour familienfreundlich aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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